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2015

zt – Helden und Legenden (Jahreskonzert 2015)

Zofingen Das erste Jahreskonzert der Stadtmusik unter dem neuen Dirigenten

Als legendär darf die Rolle der Stadtmusik an festlich-feierlichen öffentlichen Anlässen gelten. Dieses Jahr sind es von April bis Dezember deren neun. Unbestrittener «Held» des Abends war Andreas Maeder aus Schopfheim, seit August 2014 Dirigent. Er übernahm  diese Funktion als Praktikum zum Studium der Blasmusikdirektion an der Musikhochschule Luzern. Verwundert nahm das Publikum zur Kenntnis, dass Moderator David Kaufmann unter dem Publikum speziell auch Professor Franz Schaffner begrüsste. Weshalb wurde erst am Schluss des Konzertes bekannt: Dieser hatte nämlich den Auftritt seines Schülers Andreas Maeder als Dirigent zu beurteilen und gab ihm die Note «sehr gut, bestanden». Freude herrschte allerseits. Wie sich während des  Konzertes zeigte, ist Andreas Maeder bestens angekommen bei der Stadt musik, so gut, dass sie am nächsten Wochenende an einem Konzert in Schopfheim teilnimmt.

Hohe Messlatte

Das Konzert begann mit «Musik ist Trumpf» von Heinz Gietz. Dahinter steht die Titelmelodie der gleichnamigen, legendären Fernsehsendung mit dem Showhelden Peter Frankenfeld, noch heute erinnert man sich gerne daran. Hexen und Geister trafen dann in «The Witch and the Saint» von Steven Reineke aufeinander. Es ist ein Paradestück zur Bewährungsprobe von Dirigent und Orchester im Generieren von kontrastreichen Klangeffekten und Stimmungsbildern. Leises Geläute wird von krachenden Paukenschlägen abgelöst, besinnliche Passagen schlagen in tosende «Tutti» um. Das Orchester folgte getreulich der umsichtigen Navigation des Dirigenten durch das kreuz und quer umherziehende Klanggewitter.

Mit einem Deep-Purple-Medley folgte ein Zugriff auf den Stil der 1968 gegründeten englischen Rockband. Ihren treibenden Rhythmus holte Andreas Maeder mit den ruckenden Bässen hervor, Saxofon und Posaune fügten packende Soli hinzu. «MacArthur Park» von Jimmy Webb bot Gelegenheit, die im Instrumentarium der Stadtmusik vorhandenen vielfältigen Klangfarben einzubringen, was dann auch flexibel zwischen den Registern hin und her wechselnd geschah. Zum Abschluss des ersten Teils ehrte Präsidentin Beatrice Kunz langjährige Mitglieder für ihre Treue: Anita Kneubühler und Walter Lerch für 20, Martin Bugmann für 30 und Roger Humm für 35 Jahre.

Nach der Pause öffnete sich der Vorhang für das Jugendblasorchester. Es ging unter der Leitung von Ursula Jurt auf die Fährte der legendären Krimi serie «Hawaii Five-0» und schlug dabei Töne an, dass die Fetzen flogen. Dasselbe geschah in «The Best of Glee» mit Auszügen aus der amerikanischen  Musical-Comedy-Fernsehserie. Nun war die Zeit gekommen zu «Probiers mal mit Gemütlichkeit» (The Bare Necesittes). Dieser Rat wurde so animierend vorgetragen, dass man ihn nochmals hören wollte. Die Jungtambouren unter der Leitung von Jörg Schöni machten dann eine Kehrtwende und trieben das Publikum in die knallharte Disziplin eines taktsicheren Trommelfeuers hinein, so erfolgreich, dass Wiederholung verlangt wurde.

Anschliessend griffen das Jugendblasorchester und die Stadtmusik gemeinsam wieder nach legendären Melodien für Jung und Alt und fanden sie im «Samba de Janeiro» und bei den Beatles. Noch immer war damit der Bedarf nach Heldenhaftem und Legendärem nicht gedeckt. Die Stadtmusik befriedigte ihn mit dem Pipi-Langstrumpf-Signet, dem Single «She’s not there» der Rockband Zombies, der Expedition ins Abenteuerland mit der Band Pur und einem Abstecher in den Swing-Standard «It don’t mean a Thing». Im Stadtsaal war man damit erst recht auf den Geschmack gekommen. Er wurde gestillt mit einer Polka des legendären Beny Rehmann und natürlich dem obligaten «Zofinger Marsch».


Zofinger Tagblatt, 23.03.205, Kurt Buchmüller

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